Ilmwerk | Ilmenau

In den 1970er-Jahren galt das Porzellanwerk als das größte und modernste in Europa. Nachder deutschen Wiedervereinigung hatte das Werk mehrmals den Besitzer gewechselt. 2002 war der Manufakturbetrieb eingestellt worden. Seither waren die Gebäude teilweise an die Technische Universität Ilmenau sowie als kostengünstige Lager-und Werkstattflächen, Fahrzeugstellplätze oder Proberäume für Musikbands vermietet worden.

„Die sechs Haupt-sowie mehrere Nebengebäudeumfassen eine Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 82.600 Quadratmetern und wurden in Grundriss und Anordnung für den Zweck der Porzellanherstellung entworfen und gebaut. Dabeispielten die effektive Anordnung und der Entwurf des jeweiligen Gebäudeteils passend zur geplanten Nutzung die größte Rolle. Eine so durchdachte Architektur, die wie eine riesige Maschine entworfen wurde,um denKreislauf der Herstellung von Porzellan sowie aller Bedürfnisse von Mitarbeitern sicherzustellen,ist erhaltenswert“, erklärt Erik Hupke, ebenfalls Geschäftsführer bei Projekt 95.

Für die Umsetzung der visionären Neuausrichtung plant der Projektentwickler die bestehenden Haupt- sowie mehrere Nebengebäude zu revitalisieren. Dabei sollen die Produktions-, Lager- und Logistikflächen nach dem Bedarf der künftigen Mieter saniert werden und eine entsprechende Aufwertung im Erscheinungsbild erhalten. Die Büro- und Laborflächen sowie die Werkstätten werden von Grund auf saniert, energetisch auf den neuesten Stand gehoben und mit dem Fokus auf Work Life Balance gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern entwickelt.

Mit dem vielfältigen Ansatz, den unterschiedlichen Nutzungsbereichen und den teilweise weitläufigen zusammenhängenden Flächen sollen vor allem innovative Unternehmen und Start-ups angesprochen werden. Erste Gespräche finden aktuell bereits statt. Normen Fabig: „Wir möchten mit dem Gesamtkonzept beispielsweise Nutzer aus der Labor-, Sensor- und Mikrotechnik ansprechen oder dem medizintechnischen Gewerbe sowie aus der Lager- und Logistik-Branche. Selbst eine Anfrage für ein Hotel ist bereits bei uns eingegangen.“ Dabei hat der Projektentwickler neben potenziellen Nutzern aus Südthüringen aufgrund der Objektgröße auch überregionale Märkte im Blick und will ebenso Flächenangebote für Firmenexpansionen bieten wie für Ausgründungen oder für Unternehmen, die mehrere Standorte vereinen wollen. Des Weiteren wird Projekt 95 mit den circa 150 Bestandsmietern Gespräche führen und strebt bei kompatiblen Ansätzen langfristige Vereinbarungen an.

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